Grubengas

Die industrielle Vergangenheit der Region ermöglicht die Nutzung von Grubengas, das als Folge des Abbaus der Steinkohle freigesetzt wird. Durch gezieltes Absaugen an Schächten wird es an zahlreichen ehemaligen Kohlestandorten in dezentralen Blockheizkraftwerken verbrannt und zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt.

Grubengas zählt streng genommen nicht zu den erneuerbaren Energien. Seine energetische Nutzung trägt aber in hohem Maße zum Klimaschutz bei bzw. verhindert, dass das klimarelevante Methan in die Atmosphäre freigesetzt wird. Methan trägt etwa um den Faktor 21 stärker zum Treibhauseffekt bei als Kohlendioxid. Darum wird Strom aus Grubengas über das erneuerbare Energiengesetz (EEG) seit dem Jahr 2000 vergütet.

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